Praktische Anleitung für Symptomen in der Beckenregion

Das Becken ist eine Region, in der zahlreiche Symptome auftreten. Dies reicht von Schmerzen im unteren Rückenbereich, Adduktorensehnenentzündung, Beckeninstabilität, Obstipation bis hin zu Inkontinenz und vielem mehr. Im Beckenbereich kommen zahlreiche Systeme zusammen: das kranio-vertebro-sakrale System, das viszerale System (Verdauung und Urogenital) und das lokomotorische System. Dabei stellen wir oft fest, dass Symptome innerhalb eines dieser Systeme ihren Ursprung oft in einem anderen System haben (und oft auch in anderen Regionen!).

Wie gehen Sie mit dieser Komplexität um? Wie findet man heraus, wo man suchen soll und wie man damit umgeht?

Das hier vorgestellte Handbuch ist sicherlich kein 3-Tage-Rezeptbuch à la „Symptom-Dysfunktion-Technik“!

In diesem Seminar werden die zahlreichen anatomischen und physiologischen Zusammenhänge rund um den Beckenbereich näher beleuchtet und praktisch weiter ausgearbeitet. Es wird deutlich, dass diese oft komplexen Zusammenhänge meist aus einfachen Entwicklungsmustern resultieren (vor- und nachgeburtlich). Durch die Nutzung des Wissens über die spezifischen Eigenschaften dieser Muster, wie z.B. Konsistenz und Richtung eines Spannungsmusters, ist der manuelle Ansatz zur Diagnose und Behandlung sehr eng mit Stills Philosophie verbunden.

Sie können mit Sicherheit sagen, dass Sie klare Antworten auf häufig gestellte Fragen erhalten, wie zum Beispiel: Was mache ich bei...?; Welche Technik verwende ich für…?; Warum funktioniert das jetzt nicht und sonst...?; …

Lehrer

Bevorstehende neue Unterrichtsreihe

Programm

Tag 1Tag 2Tag 3
9:00 - 10:40
  • Die Zelle

    • Basisfunktionen

  • Dimensionssprung

    • Zelle, Gewebe, Organ, Organismus

  • Das Gewebe

    • Grenzgewebe

    • Binnengewebe

  • Von Rinne zur Tube – diff.restr.app. (vask, Faser)

    • Verschiedene Halteapparate

    • Verschiedene Spannungsmuster

  • Adamkiewicz, Desprget-Gotteron

    • Eine andere Sichtweise auf arterielle Gefässe

  • Ausweitung des retroperitonealen Raumes

    • Neurovaskulare Kontinuität van der Basis des  Schädels bis zum Beckenboden

  • Longitudinale Trajektories: Wolff und Müller

    • Das Urogenitalsystem aus Sicht unterschiedlicher Dimensionen (anat, histo, cyto, …)

11:00 - 12:40
  • Zyste in eine Zyste

    • Erste Trajektories

  • Bezüglich Geschwindigkeit von …

    • Erste Wachstumsrichtungen

    • Die Grundform

  • Die grüne Zyste– ein Paradox

    • Folgen der Vaskularisierung

  • Plexus venosus vertebralis

    • Bedeutung zum Verständniss von Kongestion und Inflammation

  • Pachymeninx

    • Verständniss zum veno-lymphatischem Pump Mechanismus (Guy 1930)

  • Komplexität der zentralen Sehne

    • Von Schädelbasis bis Beckenboden

14:00 - 15:50
  • Das erste Skelett

    • 3 Homunculi

    • Multiple Verbindungen

  • Bezüglich Kommunikation

    • Regulation der Basisfunction

  • Chemie versus physikalischer Stress

    • Umdefinieren Symptom, Patho, ...

  • Praxis

    • Visualizierung

    • Textur & Schicht

    • Direkt oder indirekt?

  • Definition Hom Visc

  • Drüse

    • Exokrin

    • Endokrin

  • Metabolism versus Verdauung

    • Wass sagt uns die Verdauung über das allgemeine Funktionieren des Patienten?

  • Von Ring zur Knospe

    • Impakt vom Hom Neu und Hom Visc auf Gliedmasse

  • Interne Reorganization der Knospe

    • Neurovaskulare Kontinuität in Form & Funktion

  • Die Entwicklungstorsion

    • Ändern des Referenzrahmens von

      arthrokinematik nach vaskular

16:10 - 18:00
  • Definition Hom Neu

    • Ein rhetorischer Fehler

  • Wachstumsrichtung – diff. dimen.

    • Dimensionssprung und Begriffe

  • Wachstumswellen – Schichten

    • Über Innervation & Vaskularizierung

  • Metamerisation – Segmentation

    • Die Bedeutung der Blutgefässe

  • Flach nach Tube

    • Impakt vom Hom Neu auf die Form & Funktion des visz. Verdauungssystem

  • Peritoneale Kontinuität

    • Relationen zwischen Hom Neu und Hom Visc, und vice versa

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Life as a verb